Arthrose beim Hund

Von den ersten Arthrose-Anzeichen bis zur richtigen Therapie: Snickers’ Weg zurück in die schmerzfreie Bewegung

12 Minuten

Snickers war eine lebensfrohe, athletische Hündin, die kaum stillstehen konnte – bis sich im Alter von zweieinhalb Jahren die ersten Anzeichen von Arthrose-bedingten Schmerzen zeigten. Die Untersuchung in der Klinik brachte Gewissheit: Arthrose in beiden Ellbogengelenken. Von da an begann die Suche nach einer passenden Therapie für die Hündin. Erfahren Sie, weshalb es manchmal dauern kann, bis die richtige Behandlung für betroffene Hunde gefunden wird – und wie Snickers Geschichte weiterging.

Eine Dame in einem karierten Hemd umarmt einen Großen Schweizer Sennenhund auf einem grasbewachsenen Feld, Zoetis-Logo an der Ecke.

Wie wird Arthrose beim Hund festgestellt?

Arthrose ist eine schmerzhafte und fortschreitende Gelenkerkrankung, die alle Strukturen des Gelenks betreffen kann und unter anderem mit Knorpelabbau einhergeht. Sie ist nicht heilbar, aber Arthrose-bedingte Schmerzen sind gut therapierbar – weshalb eine frühzeitige Diagnose besonders wichtig ist. Erste Anzeichen sollten daher immer ernst genommen und tierärztlich abgeklärt werden. Bei Snickers fiel die Erkrankung durch Einschränkungen in der Bewegung auf. Aus dem ausgelassenen Toben wurde plötzlich ein deutliches Lahmen an der Vordergliedmaße. „Zuerst dachten wir, es sei eine harmlose Verletzung“, erinnert sich ihre Halterin Teresa. Doch die Röntgenbilder brachten schließlich Klarheit: Snickers hat Arthrose.

Die Diagnose kann mithilfe von Röntgen, CT- oder MRT-Scans gestellt werden, aber auch durch das Abtasten und vorsichtige Bewegen der Gelenke sowie durch ein ausführliches Gespräch über mögliche Veränderungen im Verhalten des Hundes.

Ein Großer Schweizer Sennenhund sitzt draußen in der Nähe eines Baumes, Zoetis-Logo an der Ecke.

Was passiert nach der Diagnose?

Wird Arthrose festgestellt, besprechen Tierärztinnen und Tierärzte gemeinsam mit den Halter*innen die weiteren Schritte. Ziel ist es, eine individuell passende Behandlung zu finden, die Schmerzen lindert und Lebensqualität zurückbringt. Möglichkeiten reichen von spezieller Ernährung über Physiotherapie bis hin zu schmerzlindernden Maßnahmen. Teresa berichtet: „Snickers erhielt viel Physiotherapie und auch Stoßwellentherapie. Wir probierten verschiedene Schmerzmittel aus. Doch der Erfolg war nur mäßig. Immer wieder kam es zu Rückfällen: Sie konnte teilweise nicht einmal aus ihrem Körbchen ohne Fiepen aufstehen oder sich zum Futternapf beugen, weil die Schmerzen so groß waren.“

Warum dauert es manchmal, bis die richtige Therapie gefunden ist?

Obwohl Arthrose viele Hunde im Laufe ihres Lebens betrifft, verläuft die Suche nach einer geeigneten Therapie oft nicht geradlinig. Woran liegt das? Jeder Hund ist anders – Erkrankung und Verlauf können sich stark unterscheiden, ebenso wie das individuelle Schmerzempfinden. Manche Tiere sprechen gut auf bestimmte Maßnahmen an, andere nur wenig. Erschwerend kommen mögliche Begleiterkrankungen hinzu, die den Behandlungserfolg beeinflussen können. Auch unterstützende Ansätze wie Physiotherapie, Bewegungstraining oder Gewichtsmanagement wirken nur dann, wenn sie konsequent umgesetzt werden. Ergänzungspräparate zeigen bei manchen Vierbeinern deutliche Effekte, während sie bei anderen kaum eine Veränderung bringen. Da Arthrose zudem fortschreitet ist, müssen Therapien immer wieder überprüft und angepasst werden. Für Snickers bedeutete das: zahlreiche Versuche und Enttäuschungen. „Sie reagierte sehr empfindlich auf viele Präparate und Medikamente. Es kam zu Nebenwirkungen, sodass wir vieles wieder absetzen mussten“, erinnert sich Teresa. „Es hat mir das Herz gebrochen, sie beim Aufstehen leiden zu sehen oder wie sie sehnsüchtig anderen Hunden beim Spielen nachgeschaut hat.“

Ein Großer Schweizer Sennenhund im Herbstlaub, Zoetis-Logo an der Ecke

Eine innovative Therapieoption eröffnet Hoffnung

Nach vielen Rückschlägen wagte Teresa in enger Absprache mit ihrem Tierarzt einen weiteren Therapieversuch – diesmal mit einer langanhaltenden Schmerztherapie, die einmal monatlich unter die Haut gespritzt wird und zur wirksamen Schmerzlinderung bei Arthrose-bedingten Schmerzen entwickelt wurde. Mit der Zeit zeigte sich: Die Schmerzen ließen spürbar nach, und Snickers konnte wieder kleine Spaziergänge genießen. Schritt für Schritt gewann sie ein Stück ihrer alten Lebensfreude zurück.

Heute, viele Jahre nach der Diagnose, ist Snickers über zehn Jahre alt. Sie begleitet Teresa wieder regelmäßig auf Spaziergängen, Reisen und im Alltag. Unterstützt wird sie zusätzlich durch gelenkschonendes Futter und Präparate, die ihre Therapie ergänzen. Die Geschichte der Hündin zeigt: Es gibt innovative und gut verträgliche Therapieoptionen, die Arthrose-bedingte Schmerzen langfristig lindern und so die Lebensqualität von Hund und Halter*in erheblich verbessern. Mit Geduld, regelmäßiger, tierärztlicher Begleitung und der passenden Schmerztherapie können Vierbeiner trotz Arthrose ein aktives und glückliches Leben führen.

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Eine Frau lehnt mit einem Großen Schweizer Sennenhund an einem Baum auf einem Waldweg, Zoetis-Logo an der Ecke
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