Fühlt sich das Fell Ihres Hundes rauer an als gewöhnlich, wenn Sie mit der Hand darüber streichen? Vielleicht haben Sie kleine weiße Schuppen auf seinem Hundebett bemerkt, oder sein einst glänzendes Fell sieht jetzt stumpf und glanzlos aus. Wenn Ihnen das bekannt vorkommt, könnte Ihr Hund mit trockener Haut zu kämpfen haben.
Schuppige Haut bei Hunden wird häufig als rein kosmetisches Problem abgetan. Doch hinter trockener Haut können sich weitere Hautprobleme verbergen, die sich ohne Behandlung verschlimmern können. Die gute Nachricht? Sie sind nicht allein mit diesem Problem, und es gibt sanfte und effektive Möglichkeiten, Ihrem Hund zu helfen. Mit der richtigen Pflege können Sie die Haut Ihres Hundes beruhigen und seinem Fell wieder einen gesunden, glänzenden Schimmer verleihen.
Wie sieht trockene Haut bei Hunden aus?
Trockene Haut bei Hunden zu erkennen, ist vielleicht einfacher, als Sie denken, wenn Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Das offensichtlichste Anzeichen ist oft das, was wie Schuppen aussieht – kleine, weiße oder gräuliche Flocken, die Sie auf dem Fell Ihres Hundes oder an seinen Lieblingsplätzen bemerken könnten. Diese Hundeschuppen sind im Wesentlichen abgestorbene Hautzellen, die sich schneller als normal ablösen.
Aber Hunde mit schuppiger Haut können auch andere Anzeichen zeigen. Sein Fell könnte seinen gesunden Glanz verlieren und stumpf aussehen. Wenn Sie ihn streicheln, könnte sich sein Fell rauer oder spröder als gewöhnlich anfühlen, fast so, als bräuchte es eine gute Pflegebehandlung. Einige Hunde mit trockener Haut kratzen sich auch häufiger.
Vielleicht bemerken Sie auch, dass bestimmte Bereiche stärker betroffen zu sein scheinen als andere. Der Rücken, die Schultern und die Seiten sind häufige Stellen, an denen trockene Haut am sichtbarsten wird, insbesondere dort, wo sich das Fell natürlich teilt oder wo Sie leicht bis auf die Haut sehen können.
Trockene Haut bei Hunden zeigt sich oft als schuppenartige Flocken, ein stumpfes Fell und raues Haar – klare Anzeichen dafür, dass die Haut Ihres Hundes zusätzliche Pflege benötigt.
Warum tritt trockene Haut überhaupt auf?
Genau wie Menschen können Hunde aus verschiedenen Gründen trockene Haut entwickeln. Umweltfaktoren können eine Rolle spielen, insbesondere in bestimmten Jahreszeiten. Die Heizung in Innenräumen während der kälteren Monate kann die Luftfeuchtigkeit erheblich reduzieren, wodurch sich die Haut Ihres Hundes gespannt und unangenehm anfühlt. Klimaanlagen im Sommer können eine ähnliche Wirkung haben, indem sie eine trockene Umgebung schaffen, die der Haut Feuchtigkeit entzieht. Mit ein wenig Achtsamkeit können Sie dazu beitragen, dass die Haut Ihres Hundes das ganze Jahr über gepflegt und sein Fell gesund bleibt.
Auch das Futter Ihres Hundes spielt eine entscheidende Rolle für seine Hautgesundheit. Hunde können von essenziellen Fettsäuren profitieren, insbesondere Omega-3 und Omega-6, die dabei helfen, eine gesunde Haut und ein gesundes Fell zu unterstützen. Wenn ihr Futter diese Nährstoffe nicht enthält oder wenn es unsachgemäß gelagert wurde und die Öle ranzig geworden sind, kann seine Haut darunter leiden.
Manchmal entwickelt sich trockene Haut auch durch zu häufiges Baden oder die Verwendung falscher Produkte. Es ist zwar wichtig, Ihren Hund sauber zu halten, jedoch kann zu häufiges Baden oder die Verwendung aggressiver Shampoos die natürlichen Fette entfernen, die die Haut Ihres Hundes mit Feuchtigkeit versorgen und schützen.
Das Alter kann ein weiterer Faktor sein. Genauso wie unsere Haut mit zunehmendem Alter trockener wird, kommt es bei älteren Hunden häufig zu Veränderungen in der Fähigkeit ihrer Haut, Feuchtigkeit zu speichern.
Einfache Schritte, die die Hautgesundheit Ihres Hundes verbessern können
Die gute Nachricht bei stumpfem Fell und trockener Haut bei Hunden ist, dass oft schon einfache Änderungen in der Routine zu Verbesserungen führen können. Allerdings sollten Sie diese Optionen zunächst mit Ihrem Tierarzt oder Ihrer Tierärztin besprechen.
Ein hochwertiges Futter kann viel bewirken. Die Zugabe eines hochwertigen Omega-3- und Omega-6-Präparats zum Futter Ihres Hundes könnte helfen, die Hautbarriere wiederherzustellen und den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut zu erhöhen. Diese für Hunde entwickelten Futterzusätze sind weit verbreitet. Sie sollten jedoch immer mit Ihrem Tierarzt oder Ihrer Tierärztin die richtige Dosierung für die Größe Ihres Hundes besprechen, um eine maximale Wirksamkeit und Verträglichkeit zu gewährleisten. Wenn Sie Futterlösungen bevorzugen, kann auch die Umstellung auf ein Premium-Hundefutter, das bestimmte Omega-Fettsäuren in den Inhaltsstoffen aufführt, hilfreich sein.
Anpassungen der Fellpflege können ebenso dazu beitragen, die Fellgesundheit Ihres Hundes wiederherzustellen. Regelmäßiges Bürsten kann helfen, natürliche Fette im Fell zu verteilen und abgestorbene Hautzellen zu entfernen, bevor sie zu sichtbaren Flocken werden. Verwenden Sie eine für den Felltyp Ihres Hundes geeignete Bürste und führen Sie lieber regelmäßig sanfte Pflegebehandlungen durch, anstatt ihn gelegentlich intensiv zu bürsten.
Anpassungen beim Baden können dazu beitragen, einen weiteren Feuchtigkeitsverlust zu verhindern. Versuchen Sie, die Badefrequenz zu reduzieren – vielleicht auf alle 4 bis 6 Wochen, es sei denn, Ihr Hund wird besonders schmutzig. Dies kann jedoch je nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Hundes variieren. Verwenden Sie beim Baden ein mildes, feuchtigkeitsspendendes Shampoo, das speziell für Hunde entwickelt wurde. Shampoos für Menschen sind oft zu aggressiv und nicht auf die Haut von Hunden abgestimmt, was die Trockenheit noch verschlimmern kann.
Anpassungen der Umgebung können ebenfalls hilfreich sein. Vielleicht können Sie einen Luftbefeuchter in den Räumen einsetzen, in denen sich Ihr Hund hauptsächlich aufhält, insbesondere in Jahreszeiten, in denen die Raumluft tendenziell trockener ist.
Wenn trockene Haut auf ein ernsthafteres Problem hindeutet
Während eine leicht trockene Haut oft durch diese einfachen Maßnahmen verbessert werden kann, deuten anhaltende oder sich verschlimmernde Beschwerden möglicherweise auf zugrunde liegende Gesundheitsprobleme hin, die professionelle Hilfe erfordern.
Wenn sich die trockene Haut Ihres Hundes nach 4 bis 6 Wochen konsequenter Pflege nicht bessert oder wenn sie mit starkem Juckreiz, geröteter oder entzündeter Haut oder einem ungewöhnlichen Geruch einhergeht, sollten Sie einen Termin in der Tierarztpraxis vereinbaren. Diese Anzeichen können auf Allergien, bakterielle oder pilzbedingte Infektionen oder hormonelle Störungen hinweisen, die eine spezielle Behandlung erfordern.
Wenn die trockene Haut plötzlich auftritt oder sich trotz Ihrer Pflegemaßnahmen zunehmend verschlimmert, kann ebenfalls eine allergische Reaktion oder Hauterkrankung vorliegen, die identifiziert und behandelt werden muss.
Die Hautgesundheit Ihres Hundes langfristig unterstützen
Bei der Pflege einer gesunden Haut geht es nicht nur darum, Probleme zu behandeln, wenn sie auftreten, sondern auch darum, Bedingungen zu schaffen, die die Hautgesundheit nachhaltig unterstützen. Dazu gehören eine konsequente, sanfte Pflege, ein hochwertiges Futter und darauf zu achten, wie die Haut Ihres Hundes auf unterschiedliche Umweltbedingungen reagiert.
Denken Sie daran, dass die Gesundheit der Haut die allgemeine Gesundheit widerspiegelt. Ein Hund mit einem glänzenden, geschmeidigen Fell spiegelt oft ein gutes Futter und allgemeines Wohlbefinden wider. Wenn Sie bei trockener Haut schnell und angemessen reagieren, verbessern Sie nicht nur das Aussehen Ihres Hundes, sondern fördern auch sein Wohlbefinden.
Trockene Haut bei Hunden lässt sich oft mit der richtigen Pflege und Aufmerksamkeit in den Griff bekommen. Wenn Sie jedoch über eine anhaltende Trockenheit oder eine Veränderung des Hautzustands Ihres Hundes besorgt sind oder wenn eine einfache Pflege zu Hause keine Linderung bringt, machen Sie unseren Online-Test zu Hautproblemen beim Hund und vereinbaren Sie einen Tierarzttermin. Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin kann feststellen, ob die trockene Haut Ihres Hundes ein einfaches Problem ist oder ein Anzeichen für etwas, das einer gezielteren Behandlung bedarf.
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